Einsteigen! Aussteigen! Nein!!! Umsteigen.

Am Montag soll sich etwas in meinem Alltag tun. Ich werde mir einen Job ansehen, wozu ich die Stadtmauern hinter mich lassen werde. Dazu würde ich unheimlich gern mein Auto benutzen, das geht aber nicht so einfach, da ich ein Schwein bin. Mein Auto auch. Wir sind diese Umweltschweine, denn mein Auto hat nur eine gelbe Plakette. Damit darf ich nicht in meiner Stadt herumcruisen. Möchte ich eigentlich auch nicht, da mir das Bewegen des Fahrzeugs in der Stadt einfach zu nervig ist. Fahrrad fahren ist da viel besser. Aber auch zum Parken darf ich mit meinem Auto nicht in die Stadt. Das möchte das Umwelt Bundesamt nicht, denn mein Auto macht Dreck, Staub und nur Ärger, wenn es da so auf seinem Parkplatz stehen würde.
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Flug 1909

Freitagabend, 17:29h RE6 von Essen nach Dortmund.

Krrrrrk – Lautsprecherrauschen.

„Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Flugkapitän. Herzlichen willkommen auf dem Flug 1909 nach Dortmund. Wir sind soeben gestartet und fliegen nun nach Dortmund. Nach einer kurzen Zwischenlandung in 1848 Bochum geht es weiter Richtung Dortmund Airport. Bitte halten Sie sich gut fest und trinken Sie viel Bier.“

Fünf Minuten später. Krrrrrk – Lautsprecherrauschen.

„Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Flugkapitän. Wir erwarten einige Turbulenzen. Bitte bleiben Sie sitzen und schnallen Sie sich an. Bier im Angebot: Bitburger, 0,5 Liter in der Dose, 1 Euro 99. Warsteiner, 0,5 Liter in der Dose, 1 Euro 99.“

Drei Minuten später. Zwischenlandung in Bochum. Krrrrrk – Lautsprecherrauschen.

Flugkapitän mit verstellter Stimme: „Ich hab mir in die Bux gemacht. Ich hab mir in die Bux gemacht!“

Ruhrgebiet, ich liebe Dich!

Ein Begriff aus dem Privatfernsehen

Geld verdiene ich seit meiner Studienzeit bei einer Hotline, die sich unter anderem um Menschen kümmert. Diese Menschen wundern sich häufig über das, was sie tagein, tagaus auf die Ohren bekommen. Manchmal ärgern sie sich auch. Eigentlich ziemlich häufig. Damit sie ihre Wut über beispielsweise falsch ausgesprochene Wörter loswerden können, sitzen meine Kolleg*innen und ich vom Morgengrauen bis tief in die dunkle Nacht am Telefon und nehmen ihre Kritik gebannt auf. Die geht dann weiter an andere Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass mensch jeden Tag über das informiert wird, was im Universum so vor sich geht. Weiterlesen

Sonntag

Es ist Sonntag, die Wohnung sieht aus wie Sau, außerdem ist Flurwoche. Aber ich hab keine Lust zu putzen. Der Freund ist irgendwo im Mittelmeer, die sonstigen Freunde und Freundinnen sind entweder in Italien, Indien, Österreich oder in Love. Hier ist es langweilig, vielleicht sollte ich wegziehen.

Ich gucke die WDR-Mediathek rauf und runter, zwischendrin gucke ich in meine Mails. Immer noch keine neuen Nachrichten. Ah, doch, die Bestätigung meiner Buchbestellung, die ich eben zwischen einer Folge Menschen Hautnah und einer Runde Candy Crush getätigt hab. Hatte ich schon wieder ganz vergessen. Zwei neue Bücher für den wachsenden und einstaubenden Stapel auf dem Nachttisch, der noch gelesen werden will. Weiterlesen

DIY-Zombies

In meiner ersten WG habe ich mit einer Freundin zusammengewohnt. Wir kamen beide aus dem Sauerland, fanden die gleiche Musik gut und waren beide der Meinung, dass man alles selbst können muss. Für Mädchen, die für jedes Bild, dass sie aufhängen wollten, ihren Papa anriefen, weil sie selbst nicht in der Lage waren, einen Nagel gerade in die Wand zu hauen, hatten wir nur Verachtung übrig. Weiterlesen